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  • Die Tonprodukte werden in Süddeutschland in einer traditionellen Tonmanufaktur, mit Hilfe von Formen in Handarbeit hergestellt. Der WormUp SCALE und das Hochbeet werden in Brüttisellen CH in einem Ausbildungsbetrieb hergestellt und mit Schweizer Holz geliefert. Die WormUp Wurmzucht liegt im Wallis, im EU-Raum arbeiten wir mit Lieferpartnern zusammen.

  • Reduziere deine Abfallmenge um bis zu 50%. Wertvolle Nährstoffe verbleiben so in ihrem natürlichen Zyklus - Naturkreisläufe werden durchs Wurmkompostieren auch in urbanen Gebieten geschlossen. Gewinne wertvollen Wurmhumus - für deine Garten-, Balkon- oder Zimmerpflanzen 🌱
    Wurmhumus sorgt für kräftigeres Wachstum und verbessert die Widerstandsfähigkeit deiner Pflanzen gegen Krankheiten und Schädlinge sowie die Sauerstoffversorgung des Bodens.

  • Wurmkompost ist ein umweltfreundlicher, organischer Dünger, der aus den Ausscheidungen von Kompostwürmern gewonnen wird. Es ist einer der stärksten Langzeit-Bio-Düngern, die es gibt. Kompostwürmer weisen in ihrem Verdauungssystem eine ganz besondere Mischung aus nützlichen Enzymen und Bakterien auf.

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  • Nein, kompostieren mit dem WormUp HOME und unseren weiteren Kompostsystemen stinkt nicht. Im Komposter riecht es herrlich erdig bis waldig oder ganz leicht nach den Abfällen, die du frisch reingeworfen hast.

  • Es kann sein, dass sie alle an einem leckeren Gemüse-/Obststück hängen (das mögen sie besonders gerne) oder, falls du den HOME draussen stehen hast, ihnen etwas kalt war und sie sich deshalb gruppiert haben. Auch möglich wäre es, dass es eher trocken im Komposter ist - die Komostmasse sollte immer leicht feucht sein. Drücke eine Handvoll Kompost zusammen (ohne Wurm!). Fällt er auseinander ist er zu trocken. Kannst du eine «Kugel» damit formen, welche zusammenhält ist die Feuchtigkeit ideal. Tritt Feuchtigkeit beim zusammendrücken aus, ist er zu feucht. Auf jeden Fall sind solche Wurmknäuel meist kein Grund zur Sorge.

    Das die Würmer sich am Rand sammeln passiert meistens wenn es zu viel Futter und zu wenig Strukturmaterial gibt. Auch sollte es nicht zu feucht im Komposter sein - die Würmer atmen durch die Haut (weshalb es wichtig ist dass der HOME-Inhalt nicht pampig ist). Also den Karton, Laub, trockene Erde unbedingt untermischen. Ruhig mal eine 2 wöchige Futterpause einlegen (Würmer fressen/schlürfen ihr Futter mehrmals und verhungern nicht so schnell...). Solange die Würmer nicht abhauen und ausserhalb des Komposter liegen, musst du dir aber keine grossen Sorgen machen. Oft kriechen sie auch am Rand entlang weil sie dort Schleim/leichten Schimmel etc finden und diesen gerne "schlürfen".

  • Du kannst die Wurm-Erde als Dünger für deine Topfpflanzen oder deinen Garten benutzen. Mischverhältnis: 20% Wurmhumus, 80% Erde
    Den fertigen Kompost lagerst du am besten wie alle anderen Erden. Also geschlossen aber luftdurchlässig und eher dunkel. So keimen die im Wurmkompost enthaltenen Samen nicht und es können sich keine ungebetenen Gäste in der Erde ansiedeln.

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  • Wenn es kleine Mücken in und um den HOME hat, dann ist meistens eine zu hohe Feuchtigkeit in der Kompostmasse der Grund dafür.

    Im Allgemeinen sollte das Futter der Würmer 1/3 bis zu 1/2 aus Zellulose/Strukturmaterial bestehen (Karton, trockenes Laub, Pflanzenstängel, Wurzelballen, Bio-Blumenstrauss-Abfälle...).

    Zusätzliches Wasser muss fast nie hinzugefügt werden – die Feuchtigkeit im Futter der Würmer reicht bei regelmässigem füttern aus.

    Sofortmassnahme: Mische trockenen Karton, anderes Strukturmaterial oder 2-3 Liter alte Blumentopferde (ungedüngt) unter die Kompostmasse in alle Etagen oder die Verbleibenden. Dazu kannst du auch gleich eine Handvoll Steinmehl, oder unseren Mineral Mix in jede Etage reinmischen. Eine Fütterungspause von 2 bis 3 Wochen wirkt ebenfalls Wunder.

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  • All die kleinen Tierli/Eier sind sehr wahrscheinlich Spinnmilben (deren Eier), also kleine Spinnentiere mit 8 Beinen. Diese gehören zum Prozess dazu und sind kein Problem für das Ökosystem. Milben sind gerade bei grösseren Brocken sehr hilfreich: mit ihren Zähnen zerlegen sie das Material in kleinere Bestandteile. Auch musst du dir keine Sorgen machen, dass die Milben auf andere Tiere wie Katzen emigrieren oder sich sonst wo im Haus breit machen. Wenn du das Gefühl hast, sie nehmen Überhand, kann es sein, dass die Balance etwas durcheinander ist - zu feucht und ev. zu sauer. Milben mögen warmes und feuchtes Klima - kontrolliere unbedingt alle Schichten (hat es noch genügend Würmer, sind die Schichten pampig, zu feucht...)

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  • Maden bevorzugen tierische bzw eiweissreiche Kost (Essenreste und tierische Abfälle - Käse, Eier, Fleisch sollten nicht in den Wurmkomposter getan werden)... Eventuell sind es gar keine Maden? Wende dich bei Unsicherheit mit einem Foto vom Innenleben deines Komposters an: kompostberatung@wormup.ch

  • Keine Sorge, Schimmel gehört zum Prozess dazu und ist überhaupt kein Problem - weder für die Würmer, noch für den Kompostierprozess. Die Würmer fressen den Schimmel, sie schätzen die Vorarbeit der Pilze beim Abbau! Es gibt Leute die allergisch auf Pilzsporen reagieren, daher lohnt es sich die schimmligen Teile ein wenig zu vergraben, bzw. alles ein wenig zu vermischen. Beobachte was und wo schimmelt. Häufig ist es, weil der Abfall keinen guten Kontakt gegen unten hat. Die Abfälle jeweils nach der Fütterung ein wenig andrücken hilft auch. Meist verschwindet der Schimmel nach einiger Zeit von alleine.

  • Es kann sein, dass sie alle an einem leckeren Gemüse-/Obststück hängen (das mögen sie besonders gerne) oder, falls du den HOME draussen stehen hast, ihnen etwas kalt war und sie sich deshalb gruppiert haben. Auch möglich wäre es, dass es eher trocken im Komposter ist - die Komostmasse sollte immer leicht feucht sein. Drücke eine Handvoll Kompost zusammen (ohne Wurm!). Fällt er auseinander ist er zu trocken. Kannst du eine «Kugel» damit formen, welche zusammenhält ist die Feuchtigkeit ideal. Tritt Feuchtigkeit beim zusammendrücken aus, ist er zu feucht. Auf jeden Fall sind solche Wurmknäuel meist kein Grund zur Sorge.

    Das die Würmer sich am Rand sammeln passiert meistens wenn es zu viel Futter und zu wenig Strukturmaterial gibt. Auch sollte es nicht zu feucht im Komposter sein - die Würmer atmen durch die Haut (weshalb es wichtig ist dass der HOME-Inhalt nicht pampig ist). Also den Karton, Laub, trockene Erde unbedingt untermischen. Ruhig mal eine 2 wöchige Futterpause einlegen (Würmer fressen/schlürfen ihr Futter mehrmals und verhungern nicht so schnell...). Solange die Würmer nicht abhauen und ausserhalb des Komposter liegen, musst du dir aber keine grossen Sorgen machen. Oft kriechen sie auch am Rand entlang weil sie dort Schleim/leichten Schimmel etc finden und diesen gerne "schlürfen".

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  • Keine Sorge, dass Samen im Komposter keimen ist normal und ein gutes Zeichen!
    Damit die Keimlinge nicht gross werden und alles durchwurzeln, kannst du die Stängelchen knicken oder die Pflänzchen ausreissen. Dann kompostieren sich die Sämlinge!

  • Eventuell ist es im HOME zu feucht oder du hast etwas rein gegeben, das schlecht riecht (Kohl z.B.). Meistens reicht es, den Anteil Strukturmaterial im Komposter zu erhöhen. Wenn du unsicher bist, melde dich mit Bildern des Komposterinhalts an kompostberatung@wormup.ch

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  • Ab und zu sind die Würmer auch einfach ein wenig lethargisch, sobald man sie ein wenig anstupst bewegen sie sich wieder. Beachte auch, dass sich ein Wurm nicht blitzartig bewegen kann :-) Einzelne tote Würmer können vorkommen - am besten den Wurmkompost ein wenig durchwühlen und auf Konsistenz, Feuchtigkeit, unangenehme Gerüche und das vorhanden sein von Würmern kontrollieren .Die Wurmpopulation im HOME reguliert sich von selbst und tote Würmer sind in max. 2 Tagen "abgebaut"

  • Am ehesten könnte es ein Mineralienmangel sein. Die Würmer werden davon aber nicht sterben. Es hilft, wenn du ab und an klein gemahlene Eierschalen oder unseren Mineralmix unter das Futter mischst oder auch 1-2 Liter alte Erde (von einem alten Blumentopf oder direkt von einem ungedüngten Feld). Sollten dir aber viele tote Würmer auffallen, dein Wurmkomposter schlecht riechen, oder Flüssigkeit austreten, dann melde dich bitte so schnell wie möglich mit Bildern per Mail (kompostberatung@wormup.ch)

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  • Aufgeblähte/abgeschnürte Würmer sind ein kritisches Zeichen, dein Mini-Ökosystem ist aus der Balance geraten und kurz vor dem "Kippen". Du solltest schnell reagieren, sonst könnten die Würmer sterben.
    Der Grund für die Reaktion, die mancherorts als Krankheit (Pearl String) bezeichnet wird, ist zu wenig Sauerstoff, zu wenig kohlenstoffreiche (zellulosehaltige) Nahrung, zu viel Proteinreiche Nahrung und ein zu saures Milieu. Die "kranken" Würmer, entfernst du am besten mit einem Löffel o.ä. und vergräbst sie draussen oder in einem Blumentopf.
    Es könnte auch sein, dass du eher zu viel gefüttert hast in letzter Zeit, (wenn die Schicht frischer Abfälle sehr dick und fast schon schleimig ist), dann nimm doch ein Teil der Abfälle wieder raus (und vergrabe sie ebenfalls in einem grossen Blumentopf oder Ähnlichem). Als Sofortmassnahme: mische unbedingt ca. 2 Eierkartonschachteln oder sonstigen unbedruckten Karton (tocken), kleine Zweige oder Ähnliches unter die Kompostmasse (mit einer Schaufel/Löffel) - die Luft soll zirkulieren können . Auch 1 bis 2 Liter alte Erde (ungedüngt von einem Feld oder aus einem alten Blumentopf - keine frische Erde aus dem Gartenbaushop!) unter die Kompostmasse mischen. Sollte es nicht besser werden - melde dich mit Bildern unter kompostberatung@wormup.ch

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  • Kompostwürmer der Sorte Eisenia fetida (Red Wiggler) und/oder Dendrobena spp.. Diese Arten kommen in Europa natürlich vor.

  • In den Wurmkomposter gehören Gemüse- und Obstabfälle, faserreiche Stoffe (Toilettenpapierrollen, Karton von Verpackungen, Eierkarton, Pflanzenstängel), Kaffeesatz, Teebeutel usw.
    Nicht in den Komposter gehören: Senf, gekochtes Essen, gesalzene Essensreste, Käserinde, Fleisch, Knochen, Pasta, Reis, Hülsenfrüchte, Asche, Holz, Plastik, Metall, Haustierkot. Hier findest du eine ausführliche Übersicht über das Wurmfutter.

    Die Würmer können jeden Tag, oder auch nur einmal pro Woche gefüttert werden. Der Vorteil vom wöchentlichen Füttern ist, dass du beobachten kannst was abgebaut wird und damit eine Information über die Wurm-Geschwindigkeit hast. Weniger Wurmfutter ist kein Problem, die Würmer fressen den Komposterinhalt mehrmals.

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  • Kompostwürmer im Freien: Die Wurmpopulation zieht sich im Winter in tiefere Schichten zurück und kommt bei warmen Temperaturen wieder an die Oberfläche. Heisst auch, im Winter werden die Würmer fast keine Abfälle "fressen". Da ihre Wohlfühltemperatur bei 18°C - 25°C liegt, fahren sie im November mindestens einen Gang runter (bei zu hohen Temperaturen versuchen sie ins Kühle zu flüchten...). Bei Lufttemperaturen um die 10°C fallen sie zwar noch nicht in Ruhestarre, aber sie sind auch nicht mehr sonderlich agil, geschweige denn fressaktiv. Der Zustand der Winterstarre tritt ein, wenn die Witterung allzu sehr von den Bedürfnissen der Würmer abweicht. Bei ca. 4°C stellen die Tiere ihre vitalen Funktionen größtenteils ein, so dass sie für einen gewissen Zeitraum auch nicht mehr auf Nahrung angewiesen sind - dann muss man eine Fütterungspause einlegen. Kompostwürmer rollen sich dann knäuelartig zusammen und hoffen auf lebensfreundlichere Zeiten. Tatsächlich ist die Winterstarre die intensivste Form der Winterruhe, da die Tiere bis zum erneuten Temperaturanstieg ausser Gefecht gesetzt sind. Zu heiss oder zu kalt mögen die Würmer gar nicht und es kann relativ schnell gehen, dass die Würmer sterben oder flüchten (ein paar Stunden - je nach Extreme) . Würmer können Temperaturen von 3°C bis 35°C überleben.

  • Wenn die Rahmenbedingungen wie Klima und Futtermenge/Art stimmen, legen deine Würmer Kokons und pflanzen sich fort. Die Wurmpopulation im Komposter reguliert sich von selbst und tote Würmer sind in maximal 2 Tagen "abgebaut". So hast du ein sich selbsterneuerndes System und es müssen keine Würmer nachgekauft werden.

  • Die Schnecken sind eventuell durch mit Eiern kontaminierte Erde oder Abfälle in den Komposter gekommen. Ansonsten haben die Schnecken und Nacktschnecken keine Chance, sich in den geschlossenen Komposter zu verirren. Sie Schaden zwar nicht, aber wer selbst gärtnert, will sich sicher keine Schneckenzucht anlegen (im HOME- Komposter haben sie auch keine natürlichen Feinde). Am besten ist du sammelst die ungebetenen Gäste ein und siedelst sie um.

    Kellerasseln sind keine Gefahr für die Würmer. Im Komposter zerkleinern sie das Material und helfen somit beim Kompostieren (sie sind sogenannte «Schredder»). Die Menge Kellerasseln die neben den gefrässigen Würmern existieren kann ist begrenzt, weil die Würmer ja jeweils alles schnell wegfuttern. Wenn es im Komposter eher trocken ist, können sie aber oft in grossen Mengen auftauchen. Sollten Asseln in grossen Mengen vorkommen - melde dich bitte via Mail - kompostberatung@wormup.ch

    Falls der Komposter draussen steht, ist normal, dass ein paar Ameisen den Weg hinein finden. Es hilft die Komposterfüsse ins Wasser zu stellen (z.B. in einen grossen Untertopf), wie der Wassergraben bei einer Burg. Falls es im HOME zu trocken ist, besprühe die Kompostmasse hin und wieder mit Wasser.

  • Der Ton wirkt atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend. Beides sind Eigenschaften, welche zu einem optimalen Wurm-Kompostier-Milieu im Mini-Ökosystems des Komposters führen. Zusätzlich zu den funktionalen Vorteilen von Ton, kommt die ansprechende Optik und die Langlebigkeit des Materials. Am Ende der langen Produktlebensdauer kann das
    gesamte System ohne Aufwand in Einzelteile zerlegt und einfach recycelt werden.

  • Der HOME sollte an einem schattigem Ort in der Wohnung, im Keller, im Gang oder draussen platziert werden (nur wenn die Temperaturen dies zulassen, zwischen 10°C-30°C). Draussen sollte der Komposter regengeschützt stehen, da der Ton Wasser aufnimmt. Informationen zum Standort und Betrieb findest du in der Anleitung.

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  • Der WormUp HOME ist für einen 1-4 Personenhaushalt ausgerichtet - Kapazität: 0.6 – max. 1.3kg/Woche.

  • Da unser Komposter aus atmungsaktivem Ton ist, gleicht er Feuchtigkeitsunterschiede aus. Wurmsaft fällt bei unserem HOME keiner an. Die Nährstoffe sind alle im Kompost gebunden.

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  • Grundsätzlich ist ein Ring mehr auf dem HOME kein Problem. Beachte aber: zusätzliche Ringelemente sind nicht unbedingt gut für den Kompostierprozess. Wurmkompostierung ist Flächenkompostierung = je grösser die Fläche auf der du die Abfälle dünn verteilen kannst, desto mehr kannst du kompostieren. Haufen dürfen keine gebildet werden, denn in denen entsteht beim Abbau Hitze - das mögen die Würmer nicht.

  • Bis zur 1. Ernte dauert es ungefähr 6-8 Monate, danach solltest du alle 2-3 Monate ernten können. Natürlich hängt das auch von der Menge und Art Futter ab.

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  • Das Gitter dient dazu, dass du die einzelnen Arbeitselemente hochheben kannst ohne, dass die Erde bzw. der Humus rausfällt. Gleichzeitig können die Würmer durch die Gitter im ganzen System auf- und abwandern. Beim HOME 2 werden die Gitter durch die Verjüngung des oberen Tonteils ersetzt.

  • Der neue Home 2 ist günstiger, einfacher in der Handhabung und nachhaltiger in der Produktion:

    • Günstiger: Der Preis erklärt sich von selbst.
    • Einfacher in der Handhabung: Der neue Home besteht nur noch aus zwei Elementen anstelle von drei. Es müssen keine Gitter mehr eingesetzt und somit auch nicht mehr auf den Kontakt zwischen den Ebenen geachtet werden. Auch die Ernte ist wesentlich einfacher ohne die Gitter: Es muss nur das obere Element auf die Seite gestellt und das untere Element kann geerntet werden. Nach der Ernte kann das Material vom oberen Element mithilfe des mitgelieferten Löffels (gleichzeitig der Henkel vom Deckel) nach unten "gestochert" werden, was gleichzeitig das Material auflockert und belüftet.
    • Nachhaltiger in der Produktion: Es benötigt keine Gitter mehr und es hat weniger zu produzierende Einzelteile. Einerseits das und andererseits das geringere Packmass (bei gleichem Volumen) reduziert Transportwege.
  • Meistens handelt es sich nicht um Schimmel, sondern um Ausblühungen, genauer gesagt - Kalk-Ausblühungen. Das ist also nicht der Ton der da abblättert und auch kein Schimmel, sondern die feinsten Kalkteilchen die auf der Oberfläche zurückbleiben, wenn das Wasser verdunstet. Diese können mit Wasser abgewaschen werden (am besten nachdem du einen Ring "geerntet" hast.

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  • Keine Sorge, in den ersten 1-2 Nächten kann das vorkommen. Die Würmer sind noch aufgeregt von der Reise und sie können sich so dünn machen, dass sie fast überall durchkommen. Damit du sie einsammeln kannst, empfehlen wir einen Ring aus feuchten Tüchern auf den Boden um den Komposter zu legen, dann kriechen die Würmer da drunter. Du kannst sie so lebend einsammeln und wieder zurück in den Komposter setzen, ansonsten vertrocknen die Würmer leider. Wenn die Würmer weiterhin abhauen, kannst du 2-3 Liter feuchte Erde (am besten mit alten Wurzelballen oder tonhaltige Gartenerde - nicht gedüngt) in den Komposter geben (Fertigerde aus dem Baumarkt ist nicht geeignet - diese sind meist stark gedüngt) - So haben die Würmer mehr Platz einander auszuweichen, manchmal haben sie ein wenig Dichtestress am Anfang. Falls dein HOME schon länger in Betrieb ist, ist die Wurmflucht ein Zeichen darauf, das etwas im Komposter nicht stimmt. Wenn dem so ist: suche alle Etagen nach Würmern ab. Falls noch welche vorhanden sind, mische trockenen Karton oder anderes Streumaterial (Blumenstängel, Stroh, altes Laub, alte Blumentopferde - 2 - 3 Liter - ungedüngt, also nicht aus dem Gartencenter) unter die Kompostmasse in allen Etagen oder die verbleibenden. Eine Fütterungspause von 2 bis 3 Wochen wirkt ebenfalls Wunder. Säure im Komposter könnte ein Grund für die Wurmflucht sein. Der kannst du mit Mineralmix oder klein zerriebenen Eierschalen entgegenwirken.

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  • Es gibt viele verschiedene Arten von "Regenwürmern". Für die Kompostierung werden Kompostwürmer verwendet - Eisenia foetida. Diese sind, anders als die Regenwürmer in der Erde, keine Einzelgänger und können ohne ethische Bedenken in einer Tonröhre etc. gehalten werden.

  • Es ist viel zu feucht in deinem HOME. Untersuche alle Schichten nach Würmern. Falls du dort sehr wenige bis keine mehr vorhanden sind und die Schichten sehr schlecht riechen, kannst du den Komposterinhalt als Pflanzendünger verwenden oder im schlimmsten Fall entsorgen. Falls neben der Feuchtigkeit die Situation i.O. erscheint, mische trockenen Karton oder anderes Strukturmaterial (Blumenstängel, Stroh, altes Laub, alte Blumentopferde) unter die Kompostmasse in allen Etagen oder die Verbleibenden. Eine Fütterungspause von 2 - 3 Wochen wirkt ebenfalls Wunder. Es ist wirklich Essenziell dass das Futter der Würmer aus bis 1/2 aus Cellulose/Strukturmaterial besteht. Ohne Karton und dergleichen funktioniert der Komposter nicht richtig und die Würmer sterben da das System kippt (kein Sauerstoff mehr in der Kompostmasse). Es ist auch ganz wichtig das du regelmässig die unteren Schichten kontrollierst und schaust, ob alles in Ordnung ist - die Gitter müssen unbedingt Kontakt zu den Abfällen/Wurmkompost haben - ansonsten gelangen die Würmer nicht zum Futter und verenden. Auch sollte man wirklich immer mal wieder im Komposter wühlen um sich ein Bild über den Abbau des Materials und das Wurmwohl zu machen.

  • Suche in allen Schichten nach Würmern (ruhig einmal durchwühlen) und überprüfe, ob sich die einzelnen Schichten "berühren" - also ob es einen Abstand zwischen den Gittern gibt. Wenn ja, solltest du diese mit gebrauchter Blumenerde auffüllen. Falls keine Würmer mehr vorhanden sind, kannst du dir über unseren Online-Shop eine neue Population bestellen. Bitte überprüfe vor einem Neustart die Feuchtigkeit und Konsistenz der Kompostmasse im HOME. Bei Fragen wende dich an kompostberatung@wormup.ch

  • An einem schattigen Ort, zwischen deinen Pflanzen. Im Hochbeet oder Freilandbeet, eventuell auch in einem grossem Pflanzentopf. Möglichst tief, so das alle Löcher von Erde umgeben sind. Rund um die TUBE sollte noch genügend Platz vorhanden sein (wir empfehlen 30 - 50cm). Wenn die Röhre voll ist, kann entweder die ganze Röhre versetzt und neu gestartet oder der Kompost geerntet werden. Weitere Informationen zum Betrieb findest du in der Anleitung.

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  • Die WormUp TUBE ist 32cm hoch und ø 24cm, Gewicht ca. 4.5kg. Pro Woche kannst du 0.3 – 0.5 kg organischen Abfall entsorgen. Im Winter oder bei Temperaturen unter 10°C sollte die Fütterung eingestellt werden.

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  • Da die Würmer in der kalten Jahreszeit (ab Temperaturen von unter 10°C) ihre Aktivität einstellen, sich in tiefere Schichten zurückziehen und in eine Art Winterstarruhe verfallen, wird während dieser Zeit nicht gefüttert.

    HOME:
    Der HOME ist nicht frostsicher und sollte daher im Winter in einem frostfreien Raum stehen. Falls er doch die eine oder andere eiskalte Nacht draussen steht, überprüfe unbedingt, ob es den Würmern gut geht.

    TUBE:

    Die TUBE ist frostsicher und kann über den Winter in der Erde belassen werden.

  • Da die TUBE im Freien steht, ist normal, dass ein paar Ameisen den Weg hinein finden. Diese schaden den Würmern nicht.

    Kellerasseln sind keine Gefahr für die Würmer. Im Komposter zerkleinern sie das Material und helfen somit beim Kompostieren (sie sind sogenannte «Schredder»). Die Menge Kellerasseln die neben den gefrässigen Würmern existieren kann ist begrenzt, weil die Würmer ja jeweils alles schnell wegfuttern. Wenn es im Komposter eher trocken ist, können sie aber oft in grossen Mengen auftauchen. Sollten Asseln in grossen Mengen vorkommen, kannst du dich mit Bildern der Situation an uns wenden: kompostberatung@wormup.ch

    Schnecken schaden dem Komposter nicht. Wer aber gärtnert, will sich sicher keine Schneckenzucht anlegen. Am besten sammelst du die ungebetenen Gäste ein und siedelst sie um.

  • Pro Modul: 120cm Länge / 70cm Breite / 60cm Höhe. Ein SCALE Modul kann ca. 7.5kg Abfälle pro Woche aufnehmen.

  • Ja - Das Lärchenholz des SCALE und Hochbeets ist unbehandelt und kann, wenn es nach ein paar Jahren nötig ist (oder nicht mehr so ansehnlich), einfach ausgetauscht werden.

  • Wenn der SCALE im Garten steht - also auf unversiegeltem Grund, bleibt dieser unten offen. Auf Terrassen oder versiegeltem Untergrund ist ein geschlossener Boden (zum Schutz des Untergrundes) empfohlen. Optimal ist ein halbschattiger Platz. Im Winter fahren die Würmer je nach Temperatur ihre Aktivität runter. Bei "Normalbetrieb" zieht sich die Wurmpopulation dann in tiefere Schichten zurück und kommt bei warmen Temperaturen wieder an die Oberfläche. Weitere Informationen zum Betrieb findest du in der Anleitung.